Sebastian Ehlers: Landeseigenes Unternehmen hat bereits 623.000 Euro Steuergeld investiert - Geplanter Stopp der Bebauung des Warnitzer Feldes ist städtebaulich und wirtschaftlich Unsinn

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In der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Parlamentarischen Geschäftsführers der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Ehlers, hat die Landesregierung eingeräumt, dass das landeseigene Unternehmen LGE bereits 623.000 Euro in die Planung der Bebauung des Warnitzer Feldes in der Landeshauptstadt investiert hat. Oberbürgermeister Rico Badenschier hatte vor wenigen Wochen überraschend erklärt, dass die Planungen gestoppt werden sollen. Der Schweriner Abgeordnete Sebastian Ehlers erklärt dazu:
 
„Mehr als drei Jahre haben Stadt und Land bei dem Thema an einem Strang gezogen. Die LGE hat 623.000 Euro investiert und sich auf die Zusagen der Stadt verlassen. Ein modernes und nachhaltiges Wohnquartier soll dort entstehen. Eigenheime sind geplant und ebenso bezahlbares Wohnen. Und jetzt wird das Projekt vom Oberbürgermeister einfach einseitig abgeblasen. So ein Verhalten hätte in der freien Wirtschaft Schadensersatz zur Folge.
 
Angesichts des dringend benötigten Wohnraums und der hohen Summen, die bereits investiert wurden, muss das Projekt weitergeführt werden. Alles andere wäre städtebaulich und wirtschaftlich Unsinn. Der Oberbürgermeister muss seine Entscheidung deshalb korrigieren. Die LGE steht unter Fachaufsicht des SPD-geführten Innen- und Bauministeriums. Die Staatssekretärin ist Aufsichtsratsvorsitzende der LGE. Ich erwarte deshalb, dass sie und Minister Pegel ihren Einfluss geltend machen und die Planungen fortgesetzt werden können.“

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