Fraktionen von CDU/FDP, Unabhängige Bürger und Grünen fordern Unterstützung für Wirtschaft, Vereine und Kultur

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Die Stadtvertretung soll den Oberbürgermeister beauftragen, Vorschläge für Maßnahmen zu unterbreiten, die es Schweriner Gewerbetreibenden, Händlern, Kleinunternehmern, Dienstleistern, Vereinen und Kulturschaffenden erleichtern, die Einschränkungen der Corona-Verordnungen zu überstehen als auch anschließend Ihnen einen leichten Neustart zu ermöglichen. Eine solche gemeinsame Initiative haben die Vorsitzenden der CDU/FDP-Fraktion, der Fraktion Unabhängige Bürger und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur kommenden Sitzung der Stadtvertretung eingereicht.

 „Es ist an der Zeit, neben den bisherigen Hilfen von Bund und Land auch als Kommune ein starkes Zeichen zu setzen, um die derzeitige Situation für die heimische Wirtschaft nur irgend möglich zu verbessern“, so FDP-Mitglied der Stadtvertretung Christoph Richter. „Wirtschaft, Vereine und Kultur brauchen gerade jetzt möglichst viel Unterstützung. Daher soll die Verwaltung bereits bis zur Stadtvertretersitzung im April 2021 geeignete Vorschläge erarbeiten.“

Stundung der Gewerbesteuer, der Erlass von Gebühren, mehr verkaufsoffene Sonntage, attraktive Veranstaltung oder zusätzliche Werbemöglichkeiten sind als Beispiele im Antrag genannt. „Ohne Handel, Handwerk, Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistungsunternehmen sähe es sehr traurig aus in den Schweriner Stadtteilen. Die Förderprogramme von Bund und Land greifen bei manchen erst sehr spät. Oftmals ist die Beantragung auch Zeit und Nerven raubend. Bei all diesen Überlegungen für Maßnahmen dürfen auch die Vereine unserer Stadt, z.B. im Bereich Sport oder Kultur nicht hinten an sein, sondern mindestens auf Augenhöhe. Gerade hier werden, wenn wir nicht aufpassen, die langfristigen Folgen für unsere Gesellschaft und dem Stadtbild enorm sein. So könnten beispielsweise Pachtverlängerungen, gezielte Förderungen oder eine Ehrenamtskampagne den Vereinen und Kulturschaffenden helfen. Dabei freue ich mich, dass wir in dieser wichtigen Sache diesen mehrfraktionellen Konsens finden konnten“, so das Fazit des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/FDP-Fraktion Christoph Richter.

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